Vom Großen Krieg

Fünf große Nationen streiten in Arkadiya um die Vorherrschaft. Sie alle verfügen über eindrucksvolle Armeen, doch die Methoden und Möglichkeiten, mit denen sie ihre Feinde zerschmettern, unterscheiden sich stark voneinander. Arkadiya sah noch niemals Frieden, doch Vernichtung in dem Ausmaß, dass die modernen Waffen erlauben, hat die Welt bisher nicht gesehen. In den kommenden Jahren, den Jahren des Umbruchs, wird sich entscheiden, ob eine der Parteien die Vorherrschaft erringen oder Arkadiya in einem magischen Inferno untergehen wird.

Die Daeva hatten einst ganz Arkadiya in ihr Reich eingegliedert, doch der Kataklysmus zerschmetterte die Fundamente ihrer Sklavenhalternation. Man findet auch heute noch kleinere Gruppen von Daeva auf der ganzen Welt, doch unter ihrer Kontrolle stehen nur noch die Urwälder, die sich über den Norden erstrecken. Die Daeva grollen den Menschen, die ihren Untergang eingeleitet haben, und ihr Ziel ist es, Arkadiya wieder zu enem Daeva-Reich werden zu lassen. Sie nutzen ihre große thaumaturgische Macht, um Elementargeister auf ihre Gegner loszulassen, und kämpfen an der Seite gewaltiger Tierhorden und der mystischen Herren der Wälder.

Einst waren die Zvakas die Erzfeinde der Daeva, doch sind sie mittlerweile ihre engsten Verbündeten. Von Kriegen der Vergangenheit unter die Erde getrieben waren sie die ersten, die es lernten, die Macht der Scherben zu nutzen, doch zahlten sie einen großen Preis dafür. Im Lauf der Jahrhunderte haben sie sich verändert. Heute sind die Zvakas körperlich zumeist so schwach, dass sie nur noch mithilfe von komplexen arkanomechanischen Rüstungen mit der Außenwelt interagieren können. Ihr Genie kennt nicht seinesgleichen, und doch haben sie es nicht geschafft, das langsame Aussterben ihres Volks zu besiegen. Die Armeen der Zvakas bestehen vor allem aus selbstständigen und halbselbstständigen Konstrukten, die den Gegner zu Lande, zu Wasser und in der Luft zerschmettern können.

Das Großreich Sfaira ist heute vielleicht die stärkste Macht, die in Arkadiya existiert, und mit Sicherheit diejenige, die am meisten Land eingenommen hat. Nachdem sie ihre daevischen Meister niedergeworfen hatten, haben die Menschen von den südöstlichen Inseln einen Eroberungsfeldzug begonnen, der erst von den Zvakas im Westen und dem Bund der Freien im Norden aufgehalten wurde. Der Basilias der Sfairaner ist ein kriegslüsterner, ehrgeiziger Mann, der erst dann ruhen wird, wenn ganz Arkadiya vor ihm das Knie beugt. Arkadiyas Armeen, die Khimaira, sind vermutlich die größten und am besten ausgerüsteten des ganzen Kontinents. Mit arkanomechanischen Waffen, Rüstungen und Panzern versuchen die kurzlebigen Sfairaner, der Welt auf ewig ihr Siegel aufzudrücken.

Das Principat Efialtis war dereinst Teil des Sfairischen Großreichs, doch haben sie sich mit einem gewaltigen nekromantischen Ritual losgesagt. Das Land wurde aus dem Festland gerissen und ist heute immer von einem warmen, roten Nebel umgeben. Die Efialter sind meisterliche Nekromanten, die die Grenzen der Sterblichkeit hinter sich gelassen haben. Ihre Armeen bestehen zu großen Teilen aus Gespenstern, wandelnden Leichnamen und den gigantischen nekromantischen Molochen, die die Suverane des Landes aus zahllosen Leichnamen erhoben haben. Doch haben sie von ihren östlichen Nachbarn gelernt; die grauenhafte Nekromechanik, die sie durch die Vermählung von Arkanomechanik und Nekromantie entwickelt haben, ist der Schrecken zahlloser Schlachtfelder.

Der Bund der Freien, der den nordöstlichen Teil Arkadiyas ausmacht, ist eine unwahrscheinlich scheinende Verbrüderung zweier sehr unterschiedlicher Bündnispartner: der Kjempen, einem disziplinierten Menschengeschlecht von den Inseln weit im Norden, und den Rashar, den raubkatzenartigen Ureinwohnern der ihnen heiligen Steppen. Irgendwo zwischen blutigen Ritualen und militärischem Drill, zwischen Exzessen der Jagd und des Blutvergießens und gnadenloser Effizienz hat der Bund der Freien es geschafft, sich trotz ihrer technologischen Unterlegenheit eine Nische in dieser kriegslüsternen Welt zu sichern – was nicht zuletzt an den fast gottgleichen Manifestationen von Licht und Dunkelheit liegt, die die Rashar auf die Schlachtfelder zu rufen vermögen.

Advertisements

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Uncategorized

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s