Von der Archanomechanik

Die Arkanomechanik ist die jüngste Form magischer Praxis, die in Arkadiya ausgeübt wird. Grundsätzlich basiert Arkanomechanik darauf, komplexe Artefakte zu erstellen, die ihre Energie aus den Kristallen ziehen, die allgemein Scherben genannt werden. Momentan üben nur zwei Völker die Arkanomechanik aus: die Zvakas des Westens (die die Scherben mit herkömmlicher Mechanik und alchemistischen Reaktionen kombinieren), und die Menschen aus dem Sfairischen Großreich (die die Arkanomechanik erst vor einigen Jahrzehnten entdeckt haben und magische Schriftzeichen verwenden, um die Energie der Scherben in konkrete Effekte umzusetzen).

Arkanomechanische Artefakte können massenproduziert und von jedem verwendet werden, der mit ihrem Einsatz vertraut gemacht wird, egal ob er über eine magische Begabung verfügt oder nicht. Dies hat den arkanomechanisch bewanderten Nationen einen großen Vorteil verschafft, weil sie ihre Soldaten mit ausgesprochen effizienter Ausrüstung ausstatten können.

Die zur Energieversorgung verwendeten Scherben werden meistens in silberne Kartuschen eingefasst, um den Träger vor der Strahlung zu bewahren, doch das Mitführen der gefährlichen Kristalle ist dennoch immer riskant. Ein weiteres Problem sind die verbrauchten Kristalle, die leider ihre schädigende magische Strahlung behalten. Derzeit werden sie zumeist in Silberminen oder mit Silberplatten ausgekleideten Speichern gelagert, doch ist dies auch sicherlich keine dauerhafte Lösung.

Es ist unmöglich, die Vielseitgkeit der Arkanomechanik in wenigen Zeilen zusammenzufassen. Es gibt arkanomechanische Waffen, die konzentrierte Energiestrahlen auf große Entfernung abgeben können, komplexe Denkmaschinen, die als Ratgeber dienen können, oder einfach schlichte Artefakte wie Lampen oder Kühlschränke, die mittlerweile auch bei vielen ärmeren Mitgliedern der Bevölkerung fast zum Standard geworden sind. Die einzige Einschränkung ist die Phantasie des Erfinders und die Grenzen der Energieversorgung, die die Scherben bewerkstelligen können.

Eine weitere arkanomechanische Innovation, die hier erwähnt werden soll, sind die Pneuma-Steine. Diese erst vor wenigen Jahren im Sfairischen Reich entwickelten Kristalle, die mit komplexen magischen und alchemistischen Methoden aus Scherben gewonnen werden, erinnern an einfarbige Seelensteine. Wenn auch ihre Produktion sehr aufwändig ist, so beinhalten Pneuma-Steine deutlich größere Mengen an Energie als die unbearbeiteten Scherben (wenn der Prozess sie auch immer mit einer elementaren Ausprägung versieht) und können so eindrucksvollere Artefakte antreiben. Zwei davon sind Magokordia und Magogantos, eine chirurgisch eingesetzte Brustplatte beziehungsweise ein komplexer Handschuh, die es dem Träger erlauben, Zaubersprüche zu wirken, als würde er über eine thaumaturgische Begabung verfügen.

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