Das Großreich Sfaira – das Land aus Stahl und Glas

Sfaira ist das mächtigste Reich der bekannten Welt – das würden auch seine Feinde niemals anzweifeln. Doch sind seine Mauern aus Stahl und Glas auf einem Fundament von Blut erbaut worden.

1. Das Land

Auch wenn der Name Sfaira heute für das gesamte Reich verwendet wird, das unter der Kontrolle des Basilias steht, so bezeichnet es doch eigentlich nur das Kernland: das gewaltige Archipel, das sich im Osten Arkadiyas erstreckt. Die Inseln von Sfaira sind fruchtbar, das Klima ist mild, und heute gibt es nur noch auf einigen der kleineren Inseln Winkel, die noch nicht erschlossen worden sind. Das Land ist leicht hügelig, und soweit das Auge reicht sieht man saftige Wiesen, idyllische Wälder und gerade, perfekte Straßen aus Stein. Die Landschaft ist von den kleinen Dörfern geprägt, die selten weiter als einen Tagesmarsch voneinander entfernt sind, und die durch ihre Produktion von Getreide und Reis das Rückgrat des gewaltigen Reiches darstellen.

 

So friedlich und idyllisch die Dörfer und das Land sind, so gänzlich anders wirken Sfairas Städte auf einen unvorbereiteten Besucher. Nirgends in ganz Arkadiya findet man größere Siedlungen als hier – die Hauptstadt Stemma, die größte Stadt der Welt, hat unglaubliche zehn Millionen Einwohner, die sich recht eng auf einer verhältnismäßig kleinen Fläche zusammenballen. Die Städte Sfairas sind auf eine eigene, karge Art durchaus schön zu nennen – die absolut gerade Straßen werden gesäumt von gewaltigen Bauwerken, der schlichter Architekturstil, basierend auf weißen Steinen und prunkvollen Säulen, wurde in den letzten Jahren durch Stahl und Glas ergänzt. An den größeren Straßen findet man arkanomechanische Lampen, die ein kaltes, weißes Licht abgeben und tiefe Schatten werfen. Besonders erschreckend wirken auf viele Besucher die gewaltigen, arkanomechanisch betriebenen Fabriken, die es den Arbeitern erlauben, in einem Bruchteil der ansonsten nötigen Zeit gewaltige Mengen von Gütern zu produzieren, und die riesigen Mietskasernen, die sich Stockwerke über Stockwerke in die Luft erstrecken. Hier können viele Familien zwar auf kleinem Raum, aber dafür verhältnismäßig komfortabel untergebracht werden – so zumindest die Theorie. In der Praxis sind selbst diese gewaltigen Bauwerke immer überfüllt, so dass sie zu wahren Höllenlöchern werden.

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